Deutsche Bank

Personalbericht 2017

Mitarbeiterbefragung

Wir führen jährlich eine konzernweite Mitarbeiterbefragung (People Survey) durch. Wir wollen damit sicherstellen, dass wir regelmäßig Feedback von den Mitarbeitern erhalten, wie sie die Umsetzung der Strategie erleben und wo sich das Arbeitsumfeld weiter verbessern kann. Die Befragung erhebt, wie verbunden sich die Mitarbeiter mit der Bank fühlen (Commitment) und wie gut sie sich einbringen können (Enablement). Dies dient der Stärkung des Dialogs zwischen Kollegen und Führungskräften sowie der Förderung einer offenen Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen, Funktionen und Teams. Darüber hinaus zeigen die Umfrageergebnisse, wie Mitarbeiter die Bank und ihren Arbeitsalltag, ihr unmittelbares Arbeitsumfeld sowie die Organisation im Allgemeinen erleben, wo sie Fortschritte erkennen und wo sie Verbesserungsbedarf sehen.

Im vergangenen Jahr befragten wir alle Mitarbeiter (ohne Postbank) von Ende April bis Mitte Mai. Die Befragung wird online durchgeführt. Zur Beantwortung der Fragen wird eine 5-stufige Skala benutzt. Die Rücklaufquote betrug 44 % (2016: 47 %, wobei zu berücksichtigen ist, dass im Vergleich zur Vollbefragung 2017 im Vorjahr nur eine Stichprobe von 20 % der Mitarbeiter befragt wurde). Der Commitment-Index und der Enablement-Index hielten sich mit 57 % (2016: 58 %) respektive 62 % (2016: 62 %) im Verhältnis zum Vorjahr weitgehend stabil.

Mitarbeiterbefragung 2017

Commitment-Index

 

2017

2016

2015

Deutschland

51 %

52 %

53 %

Europa (ohne Deutschland), Naher Osten und Afrika

55 %

59 %

63 %

Nord- und Südamerika

54 %

61 %

67 %

Asien-Pazifik

67 %

68 %

75 %

Die Vertrautheit mit den Werten der Deutschen Bank ist im Vergleich zu 2016 leicht rücklaufend, aber nach wie vor auf hohem Niveau (88 %); der Anteil der Mitarbeiter, die Verhaltensänderungen wahrnehmen, bleibt unverändert (60 %); der Wert zur positiven Auswirkung auf die Erreichung der strategischen Ziele der Bank ist weiterhin rücklaufend (60 %; allerdings wurden die Fragen nach der vorherigen Befragung überarbeitet, Trendaussagen sind daher nur indikativ).

Unsere Mitarbeiter sehen deutliche Fortschritte auf dem Weg zu einer besseren und sichereren Deutschen Bank. Im Vergleich zu 2016 sagten mehr Mitarbeiter, dass schlechte Leistung und Fehlverhalten angemessen adressiert werden, sie klare und regelmäßige Rückmeldungen bekommen und sich in ihrer Weiterentwicklung unterstützt fühlen. Zudem sind mehr Mitarbeiter der Ansicht, dass sie offen und ehrlich kommunizieren und ihre Meinung sagen können. Deutlich verbessert hat sich auch, inwiefern Mitarbeiter sich in ihrem Arbeitsalltag in der Lage sehen, Risiken angemessen zu handhaben und verstehen, wie ihre Tätigkeit zur Strategie der Deutschen Bank beiträgt.

Unsere Mitarbeiter sagten aber auch, dass noch mehr getan werden muss, um die Nachhaltigkeit dieser positiven Entwicklungen zu stärken:

  • Verbesserungspotenzial gibt es beim Ausbau des Vertrauens und der Zuversicht der Mitarbeiter in die Führungskräfte und insbesondere in deren Fähigkeit, effektiv durch die Veränderung zu führen und „auf Worte Taten folgen zu lassen“. Gut ein Drittel der Mitarbeiter nahm eine neutrale und abwartende Position zum Umgang der Führungskräfte mit Veränderungen ein. 
  • Anerkennung von Leistung: Im Vergleich zu 2016 waren deutlich weniger Mitarbeiter der Meinung, dass Leistung anerkannt wird (bezüglich Vergütung, Karrieremöglichkeiten, Wertschätzung und positivem Feedback im Alltag).
  • Bessere Unterstützung: Die Mitarbeiter wünschten sich im Arbeitsalltag mehr Zusammenarbeit und schnellere Entscheidungen.

Im Verlauf des Jahres 2017 setzte die Bank zahlreiche Initiativen zur Adressierung der Handlungsfelder aus der Mitarbeiterbefragung um. Auch künftig gilt es sicherzustellen, dass die Werte der Deutschen Bank in die Personal- und Geschäftsprozesse eingebettet werden, um positives Verhalten zu fördern und das Ziel einer besseren Bank zu untermauern.

Bei der Postbank fand die jährliche Mitarbeiterbefragung vom 4. bis 22. September 2017 statt. Mit einer Beteiligungsquote von 71 % nahmen so viele Mitarbeiter wie nie zuvor daran teil (2016: 67 %). Die Mitarbeiter wurden zu den folgenden neun Themenbereichen befragt: Identifikation, Führung, Kundenfokus, Geschäftserfolg/Ziele, Produktivität und Effizienz, Leitbild, Veränderungsfähigkeit, Kommunikation und (neu) digitale Transformation. In allen neun Themenfeldern sind die Zustimmungswerte angestiegen.