Deutsche Bank

Personalbericht 2017

Interne Karriereentwicklung

Bei uns haben Mitarbeiter stets Möglichkeiten, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln – egal in welchem Bereich der Bank die Kollegen arbeiten und wie lange sie bereits dabei sind. Unser wirtschaftliches Umfeld steckt voller Herausforderungen und befindet sich in einem ständigen Wandel. Daher ist interne Karriereentwicklung und mehr Mobilität zwischen Bereichen oder Teams für uns besonders wichtig, um qualifizierte und talentierte Mitarbeiter mit deren Erfahrung und fachlicher Kompetenz in der Bank zu halten. Dies trägt zur Stabilität und zur positiven Geschäftsentwicklung bei – und reduziert Risiken bei der Nachfolgeplanung. Eine aktive, interne Karrieremobilität unterstützt auch den Ansatz der Bank wesentlich, solchen Mitarbeitern neue Einsatzmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens zu geben, die von Restrukturierungsmaßnahmen betroffen sind. Offene Stellen werden gemäß unserer Rekrutierungsrichtlinie zunächst für mindestens zwei Wochen intern ausgeschrieben, bevor externe Kandidaten gesucht werden können. Denn unsere Mitarbeiter sollen die Möglichkeit haben, sowohl innerhalb ihres Bereichs oder bereichsübergreifend eine neue Rolle anzunehmen.

Wir wollen vor allem die bereichsübergreifende Karrieremobilität fördern. Dies gibt den Mitarbeitern die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten auszubauen. Der Perspektivenwechsel bereichert den persönlichen Erfahrungsschatz und ermöglicht es, neue Aufgaben kennenzulernen, während sich die Bank einen breiteren Kandidatenkreis für wichtige Rollen und Führungspositionen aufbaut. Im Jahr 2017 wechselten 3,2 % unserer Mitarbeiter ihre Rolle bereichsübergreifend (2016: 2,2 %). Im Jahresverlauf waren das 2.706 Wechsel, ein Anstieg von 21 % im Vergleich zu 2016. Bei Officern lag diese Zahl sogar höher als im Schnitt aller Beschäftigten. Insgesamt wechselten 10.479 Mitarbeiter, oder 12,3 % der Belegschaft, ihre Rolle innerhalb der Bank (2016: 9.715; 11,1 %).

Interne Mobilität nach Beschäftigungsstruktur

Die Bank legt weiterhin einen großen Schwerpunkt auf die Platzierung von internen Kandidaten auf freie Stellen. Im Jahresverlauf 2017 haben wir 31,8 % der offenen Stellen mit internen Kandidaten besetzt, im Vergleich zu 39 % im Vorjahr. Grund für den Rückgang sind freie Stellen in unseren Zentren in Indien, Polen und Rumänien, die aufgrund bestimmter technischer Anforderungsprofile nicht intern besetzt werden konnten. In Deutschland wurden mit 66,3 % (2016: 71,3 %) mehr Stellen intern besetzt als im globalen Durchschnitt. Durch die Besetzung offener Stellen mit internen Kandidaten konnte die Bank im Jahr etwa 103,2 Millionen Euro einsparen.

Um interne Jobwechsel noch besser als bisher zu unterstützen, haben wir die digitale Plattform „Connect2Job“ (zuvor „Internal Mobility Tool“) eingeführt, die den Mitarbeitern (ohne Postbank) zur Verfügung steht. Potenzielle interne Kandidaten können ihren Lebenslauf einlesen, Präferenzen definieren und so auf ihr Profil passende Stellen finden.

Zudem kann das „Internal Mobility Team“ von Restrukturierungsmaßnahmen betroffene Mitarbeiter gezielt ansprechen. Über „Connect2Job“ erreichen offene Stellen viele Kandidaten, und das System bietet unseren Mitarbeitern ein zeitgemäßes digitales Erlebnis bei der Jobsuche. Die profilbasierte Suchfunktion des Systems verwendet einen Algorithmus, der die individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen mit den Anforderungen eines Stellenprofils abgleicht.

Ihrem langjährigen Engagement für interne Karrieremobilität entsprechend bietet die Deutsche Bank Mitarbeitern und Führungskräften auch Beratung und Informationen über verschiedene Kanäle, zum Beispiel die Plattformen „HR Connect“, „Employee Career Portal“ und „Connect2Job“, sowie Toolkits, interaktive Leitfäden, Karrieremessen und individuelles Coaching. Zudem suchen unsere „Internal Mobility Consultants“ aktiv Kandidaten für offene Stellen, unter anderem über die Job-Portale, Netzwerk- und Informationsveranstaltungen sowie spezielle Maßnahmen zum Wiedereinsatz von Mitarbeitern.

Beschäftigte nach Vertragsart

Vollzeitkräfte

2017

2016

2015

2014

2013

1

Ohne Postbank

Anteil der fest angestellten Mitarbeiter

99,1 %

98,7 %

98,1 %

98,1 %

98,6 %

Deutschland

99,0 %

98,3 %

97,0 %

96,9 %

98,0 %

Ausserhalb Deutschlands

99,1 %

99,1 %

99,0 %

99,1 %

99,2 %

Anteil der befristet beschäftigten Mitarbeiter

0,9 %

1,3 %

1,9 %

1,9 %

1,4 %

Anteil der fest angestellten Mitarbeiter bei Neueinstellungen1

91,9 %

93,8 %

92,4 %

91,9 %

93,9 %

Anteil der befristet beschäftigten Mitarbeiter bei Neueinstellungen1

8,1 %

6,2 %

7,6 %

8,1 %

6,1 %