Deutsche Bank

Personalbericht 2017

Restrukturierungsmaßnahmen

Im Zuge der Umsetzung der strategischen Ziele beschäftigte die Deutsche Bank zum 31. Dezember 2017 insgesamt 97.535 Mitarbeiter und somit 2.210 Mitarbeiter oder 2,2 % weniger als zum 31. Dezember 2016. Das Unternehmen berechnet seine Mitarbeiterzahlen auf Basis von Vollzeitkräften (FTE), das heißt, Teilzeitkräfte sind in diesen Zahlen entsprechend der vereinbarten Arbeitszeit mit eingerechnet.

Der überwiegende Teil der Personalreduktion im Konzern konzentrierte sich auf die Region Deutschland (2.073 Mitarbeiter) und folgte den Restrukturierungsmaßnahmen insbesondere im Geschäft mit Privat-, Vermögens- und Firmenkunden. Dagegen erhöhte sich in der Region Asien-Pazifik die Zahl der Mitarbeiter vor allem aufgrund der Eingliederung von geschäftskritischen externen Stellen, insbesondere im Technologiebereich.

Erläuterungen zu den Veränderungen in den einzelnen Bereichen:

  • Unternehmens- und Investmentbank (+122; +0,7 %) insbesondere aufgrund der Verstärkung von unterstützenden Infrastrukturfunktionen im Zusammenhang mit der Eingliederung von geschäftskritischen Rollen;
  • Privat- und Firmenkundenbank (-1.584; -3,5 %) aufgrund des Stellenabbaus vor allem in Deutschland und in westeuropäischen Ländern;
  • Deutsche Asset Management (-86; -2,2 %) hauptsächlich infolge der Veräußerung von Sal. Oppenheim in Luxemburg;
  • Abbaueinheit NCOU (-116; -100,0 %) wurde geschlossen;
  • Infrastrukturfunktionen (-545; -1,6 %) vor allem aufgrund von Reduktionen in den meisten Bereichen, die teilweise kompensiert wurden durch die Eingliederung von externen Stellen hauptsächlich in der Betriebsorganisation (COO) sowie durch die Verstärkung von regulatorisch geforderten Stellen, insbesondere in der Abteilung gegen Finanzkriminalität und in der Revision.

Entwicklung der Mitarbeiterzahl nach Bereichen

Vollzeitkräfte, in Tsd.

2017

2016

2015

2014

2013

Zeitarbeitskräfte (Contractors und Agency/Temps, ohne Postbank); Dez. 2017: 6,5 Tsd. (Dez. 2016: 7,7 Tsd.; Dez. 2015: 7,5 Tsd.; Dez. 2014: 7,8 Tsd.)

Unternehmens- und Investmentbank

17,3

17,1

17,2

16,7

16,1

Privat- und Firmenkundenbank

43,5

45,0

46,6

46,6

46,8

Deutsche Asset Management

3,8

3,9

4,0

3,6

3,7

Abbaueinheit NCOU

0,1

0,1

0,0

1,2

Infrastruktur

33,0

33,6

33,2

31,2

30,5

Insgesamt

97,5

99,7

101,1

98,1

98,3

Erläuterungen zu den Veränderungen in den einzelnen Regionen:

  • Deutschland (-2.073; -4,6 %) beeinflusst durch die Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen, insbesondere in der Privat- und Firmenkundenbank und in den Infrastrukturfunktionen;
  • Nordamerika (-254; -2,4 %) aufgrund von Reduktionen in den Bereichen Betriebsorganisation, Technologie und Finanzen;
  • Lateinamerika (-126; -33,7 %) vor allem durch den Rückzug aus einem Teil der dortigen Länder und Geschäfte;
  • Europa, Naher Osten und Afrika ohne Deutschland (-518; -2,2 %) vor allem aufgrund von Reduktionen in Italien, Polen, Luxemburg, den Niederlanden und Spanien;
  • Asien-Pazifik (+762; +3,8 %) insbesondere aufgrund der Eingliederung von externen Stellen hauptsächlich in der Betriebsorganisation und aufgrund der Verstärkung von Infrastrukturfunktionen speziell für die Unternehmens- und Investmentbank.

Die Deutsche Bank hat angekündigt, das Privatkundengeschäft in Polen – einschließlich des Brokerhauses DB Securities – bis zum vierten Quartal 2018 zu veräußern. Per Ende Dezember 2017 waren dort rund 1.500 Mitarbeiter beschäftigt.

Entwicklung der Mitarbeiterzahl nach Regionen

Vollzeitkräfte, in Tsd.

2017

2016

2015

2014

2013

Deutschland

42,5

44,6

45,8

45,4

46,4

Europa (ohne Deutschland), Naher Osten und Afrika

23,5

24,1

23,8

23,1

23,2

Nord- und Südamerika

10,6

11,0

11,4

10,7

10,3

Asien-Pazifik

20,9

20,1

20,1

19,0

18,4

Insgesamt

97,5

99,7

101,1

98,1

98,3