Deutsche Bank

Personalbericht 2017

Fortschritte bei der Chancengleichheit

Im Jahr 2017 hat die Bank ihre gezielte Förderung von Frauen fortgesetzt. Mit einem Frauenanteil von 35 % im Aufsichtsrat zum Jahresende 2017 (2016: 35 %) erfüllt die Deutsche Bank die seit 2015 gültige gesetzliche Vorgabe zur Geschlechterquote von 30 % für börsennotierte und mitbestimmungspflichtige deutsche Unternehmen.

Der Aufsichtsrat hatte der Bank bereits 2015 das Ziel gesetzt, bis zur Jahresmitte 2017 mindestens ein weibliches Mitglied in den Vorstand aufzunehmen. Mit der Berufung von zwei Frauen in den Vorstand, Chief Regulatory Officer Sylvie Matherat im Jahr 2015 und Chief Operating Officer Kimberly Hammonds im Jahr 2016, hat die Bank dies umgesetzt.

Umsetzung des deutschen Geschlechterquotengesetzes in der Deutsche Bank AG

In %, sofern nicht anders angegeben

Stand zum
31.12.2017

Stand zum
30.06.2017

Stand zum
31.12.2016

Ziel für
30.06.2017

Ziel für
31.12.2020

Ziel für
30.06.2022

*

Gesetzliche Vorgabe

**

Bei einer Größe des Vorstands zwischen acht und 12 Mitgliedern entspricht das zwei Frauen.

Frauen im Aufsichtsrat

35 %

35 %

35 %

30 %*

30 %*

Frauen im Vorstand

16,7 % (2)

2

2

mind. 1

20 %**

Ebene 1 unterhalb des Vorstands

18,0 %

20,6 %

15,7 %

17 %

20 %

Ebene 2 unterhalb des Vorstands

19,6 %

19,6 %

19,5 %

21 %

25 %

Zum Ende des Jahres 2017 waren 18,0 % der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands der Deutschen Bank weiblich (2016: 15,7 %). Auf der zweiten Ebene unterhalb des Vorstands betrug der Anteil 19,6 % (2016: 19,5 %). Nach Maßgabe der gesetzlichen Anforderungen in Deutschland hatte sich die Bank für diese beiden Ebenen für den 30. Juni 2017 die Ziele 17 % beziehungsweise 21 %, gesetzt. Seit der Zielsetzung im September 2015 haben sich einige der Rahmenbedingungen geändert – unter anderem durch die Restrukturierung der Bank. Zudem ist die bereits geringe Zahl an Mitarbeitern der zweiten Ebene unter dem Vorstand seither um 17 % zurückgegangen. Geringfügige absolute Änderungen haben somit vergleichsweise große relative Schwankungen zur Folge. Dennoch verfolgen wir unser ursprüngliches Ziel weiter, mehr Mitarbeiterinnen in Führungspositionen zu berufen.

Im Jahr 2011 hat sich die Deutsche Bank freiwillig verpflichtet, den Anteil weiblicher Führungskräfte bis Ende 2018 weltweit deutlich zu erhöhen. Am Ende des Jahres 2017 betrug der Anteil weiblicher Managing Directors und Directors 21,9 %, (2016: 21,3 %). Zwischen 2011 und 2017 ist die Zahl der Mitarbeiterinnen auf dieser Ebene um 14,8 % gestiegen. Der Anteil der weiblichen Officer belief sich 2017 auf insgesamt 33,3 % (2016: 32,8 %).

Weibliche Mitarbeiter

Abgeleitet aus globalen Corporate Titles, Vollzeitkräfte

2017

2016

2015

2014

2013

Ohne Gesellschaften außerhalb des Deutsche Bank Corporate-Title-Systems, insbesondere Postbank und BHF (veräußert 2014). Officer sind Mitarbeiter mit Corporate Title Managing Director, Director, Vice President, Assistant Vice President, Associate. DB Investment Services erstmals 2016 und Sal. Oppenheim erstmals 2015 ins Corporate-Title-System einbezogen.

Weibliche Managing Directors and Directors

1.929

1.923

1.921

1.789

1.724

Anteil in %

21,9 %

21,3 %

20,5 %

19,4 %

18,7 %

Weibliche Officer

16.845

16.486

15.918

14.415

13.777

Anteil in %

33,3 %

32,8 %

32,5 %

31,7 %

31,1 %

Weibliche Non-Officer

16.510

17.426

18.244

18.294

18.664

Anteil in %

55,8 %

55,6 %

55,5 %

55,4 %

55,8 %

Weibliche Mitarbeiter insgesamt

33.355

33.912

34.162

32.709

32.441

Anteil in %

41,6 %

41,5 %

41,7 %

41,7 %

41,7 %

Auch die Postbank hat sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen. Dazu hat sie 2012 ein umfangreiches „Diversity Management“- Programm gestartet und 2015 ihre Ziele weiter differenziert. Ende 2017 waren im Aufsichtsrat der Postbank AG unverändert 35 % der Mitglieder weiblich (Vorjahr: 35 %), im Vorstand (ohne Generalbevollmächtigte) waren es wieder 17 % (Vorjahr: 17 %). Der Frauenanteil bei den leitenden Führungskräften im Postbank Konzern ist 2017 erneut um einen Prozentpunkt auf 19 % gestiegen.

Die Deutsche Bank war 2017 im „Bloomberg Financial Services Gender-Equality Index“ (BFGEI) vertreten. Beim Start des Index im Mai 2016 war die Bank als eines von nur zwei DAX30-Unternehmen enthalten. Der globale Index deckt Unternehmen ab, die sich für die Chancengleichheit der Geschlechter einsetzen, und stellt Investoren sowie Unternehmen standardisierte Daten bereit – über den Anteil von Männern und Frauen in der Belegschaft, die Personalpolitik der Unternehmen, spezifische Zusatzleistungen und Angebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das gesellschaftliche Engagement für Chancengleichheit.