Deutsche Bank

Personalbericht 2017

Mitarbeiternetzwerke und externe Partnerschaften

Die bankeigenen Mitarbeiternetzwerke tragen als strategische Partner des Personalbereichs dazu bei, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Unterschiede und die vielfältigen Lebensansätze der Mitarbeiter begrüßt und geschätzt werden. Die ehrenamtlich organisierten Netzwerke engagieren sich für die Anliegen bestimmter Mitarbeitergruppen aus traditionell unterrepräsentierten Gemeinschaften. Sie verbinden Menschen über alle Geschäftsbereiche hinweg, bieten die Möglichkeit, voneinander zu lernen, und entwickeln neue Lösungen. Kollegen verwenden freiwillig einen Teil ihrer Zeit darauf, gemeinsam Veränderungen voranzutreiben, Talente für die Bank zu werben und mit Kunden und Gemeinschaften in Kontakt zu treten. Je nach Standort unterstützen die Netzwerke Menschen mit Behinderungen, Familien, verschiedene Generationen, lesbische, schwule, bi-, trans- oder intersexuelle Menschen (LGBTI), Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft, Frauen und Männer.

2017 war ein wichtiges Jahr für die Mitarbeiternetzwerke. In Deutschland wurde „Väter@DB“ gegründet, damit speziell Männer ihr Berufs- und Familienleben besser miteinander vereinbaren können. In den USA startete die multikulturelle Partnerschaft drei Untergruppen („Asian Leadership Forum“, „Black Leadership Forum“ und „Hispanic/Latino Leadership Forum“), um die jeweiligen Gemeinschaften besser zu unterstützen und zu stärken. Bei ihrer Startveranstaltung führte das „Black Leadership Forum“ gemeinsam mit dem LGBTI-Mitarbeiternetzwerk der Bank, „dbPride“, eine bahnbrechende Diskussion unter der Leitung von Whoopi Goldberg. Im Fokus standen die sich überschneidenden Identitäten, von denen der preisgekrönte Film „Moonlight“ handelt – der erste ausschließlich mit schwarzen Schauspielern besetzte Film und der erste LGBTI-Film, der einen Oscar für den besten Film gewann.

Externe Partnerschaften

Vielfalt und Teilhabe helfen der Deutschen Bank, ihre Beziehungen zu ihren Kunden, Partnern und der Gesellschaft zu stärken. Mit fast 20 Jahren Erfahrung in diesem Bereich leisten wir einen aktiven Beitrag, um diese branchenübergreifenden und überregionalen Themen zu fördern. So arbeiten wir etwa mit anerkannten internationalen Forschungsinstituten wie „Catalyst“ und dem „Center for Talent Innovation“ zusammen, um Veränderungen voranzutreiben.

In Deutschland ist die Deutsche Bank Gründungsmitglied und derzeit Mitglied des Vorstands der „Charta der Vielfalt“, einer Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, um die Vielfalt in der Arbeitswelt aktiv zu fördern. Auch die Postbank hat sich mit Unterzeichnung der Charta im Jahr 2011 verpflichtet, eine offene Arbeitsatmosphäre zu schaffen, die alle Mitarbeiter mit ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten herzlich aufnimmt und respektiert. Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, Alter und Behinderung wird nicht toleriert. Insgesamt haben über 2.700 öffentliche und private Unternehmen und Einrichtungen, die für über 9,4 Millionen Mitarbeiter stehen, die Charta unterzeichnet.

Darüber hinaus hat die Deutsche Bank in Großbritannien die „Women in Finance Charter“ unterschrieben, die sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter in der Finanzdienstleistungsbranche in Großbritannien einsetzt, genauso wie die „Charte de la Diversité“ in Luxemburg, die „Charter Diversidad“ in Spanien sowie das italienische Manifest für die Beschäftigung von Frauen. Erst kürzlich hat die Bank eine Verpflichtung mit dem portugiesischen Unternehmensforum für Geschlechtervielfalt („i-Gen“) unterzeichnet.