Deutsche Bank

Personalbericht 2017

Unterstützung von LGBTI-Initiativen

Unsere Bank engagiert sich aktiv für die Belange lesbischer, schwuler, bi-, trans- oder intersexueller (LGBTI) Menschen und beteiligt sich an entsprechenden Initiativen. So finden jedes Jahr viele Aktionen unter der Leitung oder mit Beteiligung von „dbPride“ statt, dem bankeigenen Netzwerk von LGBTI-Mitarbeitern und deren Unterstützern, welches im Jahr 2000 gegründet wurde.

Als eines der ersten Unternehmen wenden wir den im September 2017 eingeführten UN-Verhaltenskodex gegen die Diskriminierung von LGBTI-Menschen an. In den USA hat die Bank zwei an Berufungsgerichte gerichtete „Amicus Curiae“ oder „Friend of the Court“-Dokumente unterzeichnet, die gleiche Rechte für LGBTI-Mitbürger fordern. Außerdem organisierten wir 2017 den Wettbewerb „Powering Progress“ in den USA: Hier konnten Studenten Projekte gestalteten, die die Entwicklung gemeinnütziger LGBTI-Organisationen unterstützen und so den gesellschaftlichen Wandel vorantreiben. In Australien unterzeichnete die Deutsche Bank gemeinsam mit mehr als 800 weiteren Unternehmen einen offenen Brief, der für die Gleichstellung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare warb – 61 % der australischen Wähler stimmten später für das Gesetz. In Deutschland unterstützte die Bank ebenfalls ein Gesetz, das homosexuelle mit heterosexuellen Paaren rechtlich gleichstellt und die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ermöglicht.

Wir unterstützen jedes Jahr zahlreiche externe LGBTI-Kampagnen und -Veranstaltungen. Zum dritten Mal in Folge würdigten Mitarbeiter der Bank auf der ganzen Welt den IDAHOT („International Day Against Homo-, Trans- and Biphobia“). Auch der gesamte Vorstand trug an diesem Tag einzelne lilafarbene Accessoires und dokumentierte den Anlass mit einem Erinnerungsfoto. „dbPride“ organisierte an verschiedenen Standorten der Bank Veranstaltungen. In Indien, wo die gesellschaftlichen und rechtlichen Bedingungen eine besondere Herausforderung darstellen, führte DB India anlässlich des Tages sein „dbPride and Ally“-Programm ein, das starken Zuspruch erfährt.

Mit dem IDAHOT beginnt die „LGBTI Pride Season“, die sich über mehrere Monate und verschiedene Städte wie Berlin, Köln, Dublin, New York und Manila rund um den Globus erstreckt. Die Mitarbeiter der Deutschen Bank beteiligen sich gemeinsam mit ihren Freunden, Familien und Kunden weltweit an den so genannten „Pride Parades“. Für ihr Engagement erhielt die Deutsche Bank im jährlichen „Corporate Equality Index“ der Human Rights Campaign zum 15. Mal in Folge die Höchstwertung von 100 Punkten. Außerdem nahmen die Financial Times und OUTstanding, ein berufliches Netzwerk für LGBTI-Führungskräfte, vier Mitarbeiter der Deutschen Bank in ihre Listen für LGBTI-Führungskräfte und hochrangige Unterstützer für 2017 auf. Mit der Aufnahme in diese seit fünf Jahren geführten Listen werden die Leistungen derer anerkannt, die sich für die Integration von LGBTI in- und außerhalb der Arbeitswelt einsetzen.